Angular 2+ bietet mit dem Konzept der Model-Driven Forms (Reactive Forms) einen Ansatz, der - im Gegensatz zur Nutzung von Template-Driven Forms - bei der Gestaltung von Web-Formularen sehr viele Freiheiten der Gestaltung lässt, die Formularlogik im TypeScript-Code kapselt und sie somit weitestgehend vom HTML-Code entkoppelt.
Das zentrale Konstrukt bei diesem Ansatz ist ein FormGroup-Objekt, welches man entsprechend der Formularstruktur mit weiteren Kontrollelementen, -gruppen oder arrays anreichern kann. Dabei kann man den Aufbau exakt an der Benutzeroberfläche und der benötigten Formular- und Programmlogik ausrichten, ganz unabhängig von der Datenhaltung. Möchte man beispielsweise das Benutzerprofil eines Mitarbeiters im Browser darstellen, so wird im zu verarbeitenden Benutzerdatensatz in der Regel eine Mitarbeiternummer oder ein ähnlicher Schlüsselwert hinterlegt sein, den man für den konkreten Einsatzzweck im Frontend nicht benötigt. Auch kann der Benutzerdatensatz Lücken enthalten, d. h. es fehlen möglicherweise Daten, die im Frontend angezeigt werden könnten.