Lydia Bahn: Das Vorhaben, KI-Projekte anzugehen, hat sich durch Konferenzvorträge bei einer IBM-Konferenz in Kalifornien schnell gefestigt. Ich war fasziniert von den Möglichkeiten der KI und überzeugt, dass diese Technologie eine große Zukunft hat – diese Begeisterung wollte ich an unsere Kunden weitergeben. Wir haben daraufhin Mitarbeitende eingestellt, die sich zusammen mit Thomas intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Unser Ziel war es, Künstliche Intelligenz gewinnbringend für unsere Kunden einzusetzen und zu zeigen, dass diese Technologie bereits damals einsatzbereit war – ganz ohne Millionenbudgets oder langwierige Forschungsprojekte. Dabei ging es uns nicht nur um einfache Digitalisierung, sondern darum, durch die Automatisierung mit KI echte Entlastung und Veränderungen zu schaffen.
Thomas Bahn: Diese Begeisterung, die Lydia beschreibt, konnten wir erfolgreich weitertragen. Die Kunden haben schnell erkannt, dass sie sich in diese Richtung entwickeln sollten. Auch vertrieblich herrschte plötzlich eine ganz neue Energie, da das Thema KI für viele Menschen interessant war. Schnell konnten wir unser erstes bezahltes KI-Projekt umsetzen. Mit der Entwicklung der assono KI-Chatbot-Plattform in den folgenden Jahren haben wir einen weiteren wichtigen Schritt gemacht. Damit konnten wir das Training, die Auswertung und den Ausbau der Chatbots stark vereinfachen, für die Mitarbeitenden der Fachabteilungen zugänglich machen und damit den typischen Flaschenhals IT-Abteilung umschiffen. Unsere Herkunft - mit den IT-Systemen unserer Kunden tief integrierte Workflow-Lösungen - half uns dabei, in den Bereichen IT-Integration, Berechtigungsmanagement und einfache Bedienbarkeit eine hervorragende Plattform zu entwickeln.