Jedes Betriebssystem hat seine eigenen Vorlieben, was Zeilenumbrüche angeht. Während unter Linux und Mac das ASCII-Zeichen 10 (LF) der Standard-Zeilenumbruch ist, nutzt Windows die Kombination der beiden Zeichen 13/10 (CR/LF).
Um dieser Tatsache gerecht zu werden und auf jedem Betriebssystem den richtigen Zeilenumbruch zu nutzen, könnte man auf die Idee kommen, eine entsprechende Konstante oder Variable in LotusScript zu definieren, die sozusagen das Betriebssystem entscheiden lässt, was es als Zeilenumbruch ansieht. Dazu wäre es naheliegend
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zu setzen und dabei zu erwarten, dass je nach Server/Rechner, wo der Code ausgeführt wird, die Variable den betriebssystemspezifischen Wert enthält. Ein genauerer Blick zeigt jedoch: Sowohl unter Linux als auch unter Windows besteht die Variable nur aus dem LF-Zeichen. Die Nutzung dieser Variablen zum Erzeugen von Zeilenumbrüchen ist in der Praxis jedoch unproblematisch, denn Notes speichert den gewünschten Text stets korrekt ab.
Nachdem wir einen ersten Blick auf den schreibenden Zugriff geworfen haben, folgt nun der lesende Zugriff. Hier stellt sich heraus, dass es tatsächlich vom Betriebssystem abhängige Unterschiede gibt. Unter Windows erhält man stets die Kombination CR LF, unter Linux den einfachen LF, wenn man ein und das selbe Feld eines Dokuments ausliest. Folgende Tabelle fasst zusammen, welche Werte Notes unter Windows ausliest, abhängig davon, was man als Zeilenumbruch in das Feld geschrieben hat.