Für Mobilentwickler, die Apps im professionellen oder privaten Umfeld konzipieren, stellt sich irgendwann einmal die Frage, wie sie ihre Apps testen wollen. Egal, ob im Auftrag für einen Kunden oder für sich selber – am Ende möchte man das bestmögliche Ergebnis erreichen. Hierbei können Hürden auftreten, wenn die Anforderungen nicht perfekt kommuniziert oder gar falsch verstanden werden. Damit am Ende nicht eine App im App-Store landet, mit welcher der Kunde unzufrieden ist, sollte er diese vorher testen. Ein weiterer Anwendungsfall ergibt sich bei Kunden, welche die App nur intern nutzen wollen, diese also gar nicht für den App-Store vorgesehen ist. Bei Android ist dies relative einfach, da man nur die generierte .abk (.aab) Datei verteilen muss. Bei Apple hingegen ist dieser Prozess etwas komplizierter. Zum Testen stellt Apple den „TestFlight“ zur Verfügung. Hierbei können Apps, die sich noch in der Entwicklung befinden, außerhalb des App-Stores verteilt werden. Der „TestFlight“ ist zwar eine gute Möglichkeit, seine Apps zu Testen, aber für den zweiten Anwendungsfall wegen der starken zeitlichen Begrenzung sowie des technischen Aufwandes nicht praktikabel.
Eine wesentlich kundenfreundlichere Lösung stellt die von Apple eingeführte „Ad-Hoc“ Veröffentlichung dar. Mit dieser ist es möglich, die App über einen Downloadlink zu veröffentlichen. Der Kunde muss dann nur noch den Link auf dem Handy öffnen und die App installiert sich automatisch.
Der folgende Prozess soll zeigen, wie man dieses Ziel erreicht. Dabei gibt es drei Schritte wesentliche Schritte: das „Provisioning Portal“, XCode sowie das Erstellen der eigentlichen Downloadseite. Es wird vorausgesetzt, dass schon eine Version der App existiert, die sich ohne Fehler in XCode bauen lässt.