In einer Live-Demo zeigten die Chatbot-Projektleiter Moritz Larsen und Isabelle Wieser, wie unterschiedlich Chatbot-Projekte je nach Ausgangslage und Kundenanforderung umgesetzt werden können. Zunächst stellten sie einen Kunden-Chatbot vor, der auf einem rein anliegen-basierten Ansatz beruht: Mithilfe von Spracherkennung wird das Anliegen der Benutzer analysiert und daraufhin eine vorgefertigte Antwort ausgegeben, die durch Informationen aus einer Datenbank ergänzt werden können.
Anschließend präsentierten sie einen KI-Chatbot, der zusätzlich durch eine KI-Suche unterstützt wird. Diese ermöglicht es dem Chatbot, eigenständig auf indizierten Webseiten oder in Dokumenten nach passenden Informationen zu suchen, wenn kein vordefiniertes Anliegen zur Benutzeranfrage gefunden werden konnte.
Als dritte Herangehensweise zeigten sie schließlich ein Kundenbeispiel, bei dem der Kunde fast ausschließlich auf die KI-Suche setzt. Im Projektverlauf wurden für einige Spezialfälle dennoch Anliegen eingesetzt, um bestimmte Dialogverläufe gezielt steuern zu können. „Zu Projektstart analysieren wir die Anforderungen und die Datenlage gemeinsam mit dem Kunden, um herauszufinden, welche Herangehensweise am besten für das Chatbot-Projekt passt“, erklärten die Projektleiter.