Notes-Anwendungen auf einem iPad benutzen zu können, war eines der am meisten diskutierten Themen auf der Engage. Das faszinierende am dem Konzept ist, dass diese Anwendungen dazu nicht angepasst werden müssen. Natürlich wird es Einschränkungen geben. So wird es zum Beispiel nicht möglich sein, die Mail-Datenbank zu öffnen. Weil es diverse andere Möglichkeiten mit dem Traveler-Server und IBM Verse gibt, Mails zu bearbeiten, ist dieses keine große Einschränkung.
Es wird diverse Erweiterungen für LotusScript geben, um z.B. auf die Kamera oder die Geoposition des iPads zuzugreifen. Mit diesen Ergänzungen können eine ganze Reihe von bestehenden Notes-Anwendungen mit geringstem Aufwand für den mobilen Einsatz erweitert werden.
Im Einzelfall wird zu prüfen sein, ob es sinnvoller ist, im Rahmen der Anwendungs-Modernisierung eine Web-Anwendung zu erstellen oder eine Notes-Client-Anwendung um eine wenige neue Fähigkeiten zu ergänzen. Bei dieser Entscheidung wird auch eine Rolle spielen, dass zunächst erst einmal nur das iPad unterstützt wird. Android-Tablets sollen erst 2019 folgen. Smartphones sind aufgrund des deutlichen anderen Formfaktors deutlich schwieriger umzusetzen. Wann also Notes Anwendung direkt auf dem iPhone oder Android-Handys geöffnet werden können, ist noch nicht absehbar.
Die erste geschlossene Beta für das iPad wird im Juni dieses Jahres starten und im Juli oder August wird es eine öffentliche Beta geben. Interessierte können sich für das iPad Design Partner Programm anmelden. Das fertige Produkt soll dieses Jahr verfügbar sein.
Das Produkt wird direkt von HCL angeboten und wird für Kunden mit aktiver Wartung für IBM Notes und Domino kostenlos sein.