In der Umsetzung gibt der Programmierer eine Beispielmenge an Aufgaben und richtigen Lösungen als "Trainingsdaten" vor. So wird zum Beispiel bei der Programmierung von einer künstlichen Spracherkennung eine Vielzahl an Satzbeispielen vorgegeben, denen (manuell) die korrekte Bedeutung zuordnet werden kann. Danach kann das Programm auf diese Beispiele trainiert werden. Damit erhält man eine Künstliche Intelligenz, die die Beispielaufgaben mit hoher Trefferquote erfüllt.
Zu beachten gilt, dass die Künstliche Intelligenz sich jedoch auch Regelmäßigkeiten zunutze machen kann, welche nur zufällig auf den Trainingsdaten basieren. Dies würde man als Overfitting (was so viel bedeutet wie übermäßige Anpassung) bezeichnen. Um ein Overfitting zu verhindern, sollte stets überprüft werden, ob die KI auch neue, unbekannte Aufgaben erfüllt. Hierzu benötigt wird eine zweite Beispielmenge an Aufgaben und Lösungen benötigt, die sogenannten Testdaten. Diese Aufgaben werden vom Programm bearbeitet, ohne dass das Programm weiter trainiert wird. Ein Overfitting kann ausgeschlossen werden, sofern die Tests auf diesen zweiten Datensätzen gelingen.