Während im letzten Jahr bei der think 2018 noch viel darüber geredet wurde, was ein Chatbot alles kann und wie es funktionieren könnte, gab es in diesem Jahr auf der think 2019 bereits viele erfolgreiche Anwendungsbeispiele die zeigen, wie ein Chatbot bereits gewinnbringend für ein Unternehmen arbeiten kann.
Ein Chatbot sollte wie ein Kind aufgezogen werden: In einem der Vorträge zum Thema Chatbot von Daren Goeson und Lorna Russell (BMC Software), wurde die Entwicklung eines Chatbots mit dem Wachstum eines Kindes verglichen, was als Metapher tatsächlich einen sinnvollen Vergleich darstellt: So wie im realen Leben ein Kind und die damit verbundene Schwangerschaft geplant wird, so wird auch ein Chatbot geplant. Auch die anschließenden Phasen eines Kindes bis hin zu einem jungen Erwachsenen lassen sich auf einen Chatbot sehr gut übertragen: Als "Kleinkind" wird ein Chatbot erzogen, indem ihm gesagt wird, was richtig und was falsch ist. Als "Schüler" findet bereits mehr Interaktion statt, der Chatbot kann bereits abgefragt werden und wird bei Fehlern berichtigt. Als "Student" weiß der Chatbot aus seiner Lebenserfahrung bereits, was zu tun ist; hier muss nur noch in seltenen Fällen eine Berichtigung in seinem Handeln erfolgen. Ist der Chatbot optimal aufgezogen, so kann er am Ende mit klaren, akkuraten und freundlichen Antworten mit jeder Person kommunizieren, was das Image jedes Unternehmens, das über einen solch gut ausgebildeten Chatbot verfügt, positiv bestärkt.