Ich versuche heute mal mein erstes Live-Blogging.
Ich bin auf dem Agile Day auf der JAX
08.
Der erste Vortrag von Henning Wolf,
Christoph Kemp, beide akquinet it-agile GmbH ist:
Welche
agile Methode passt zu uns?
Agiles Manifest:
- Menschen wichtiger als Prozesse
- Laufende Software wichtiger als Dokumentation
- Zusammenarbeit mit dem Kunden wichiger
als Verträge
- Veränderungen willkommen heißen wichtiger
als Planverfolgung
noch wichtig:
- Einfachheit (einfache Lösungen anstreben)
- Systematische Rückkopplung
- Transparenter Projektfortschritt
- Selbstreflektion: Anpassung des Prozesses
- Voraussetzung: Vertrauen
4 Methoden
Scrum
Schwerpunkt: agiler Managementrahmen
fokussiert auf Eigenverantwortung des
Teams
Kompakt
Product-Backlog: Sammelt alle bekannten
Anforderungen
Sprint: Iteration in Scrum, z. B. 30
Tage
Sprint-Planung: Planung einer Iteration
Sprint-Backlog: Anforderungen für eine
Iteration
Scrum-Meeting: 15 Minuten, jeder nur
drei Fragen beantworten
Scrum-Master: nicht Projektleiter, unterstützt
nur den Prozess
Sprint-Review: Meeting am Ende eines
Sprints
Sprint-Retrospektive: Was war?
Extreme Programming von Kent
Beck
Schwerpunkt: Qualität, Flexibilität,
Einfachheit
eher für kleine Teams
besteht aus
- Werten und Prinzipien und
- Praktiken (best practices)
5 Werte
- Kommunikation
- Rückkopplung
- Einfachheit
- Mut
- Respekt
14 Prinzipien
- Menschlichkeit
- Wirtschaftlichkeit
- Gegenseitiger Vorteil
- Selbstähnlichkeit
- Verbesserung
- Mannigfaltigkeit
- Reflexion
- Fluss
- Gelegenheit
- Redundanz
- Fehlschlag
- Qualität
- Babyschritte
- Akzeptierte Verantwortlichkeit
Praktiken:
Programmieren in Paaren (Sekunde)
Testgetriebene Entwickung (Minute)
Kontinuierliche Integration (Stunde)
Standup-Meeting (Tag)
Wochenzyklus (Iteration) (Woche)
Quartalszyklus (Releaseplanung) (Monat)
Crystal Methodenfamilie von Alistair
Cockburn, IBM
basiert auf empirischen Auswertungen
Je Projekt wird eine neue Methode aus
einer Familie erzeugt und immer weiter angepasst
Mut zur Lücke: wenig wird spezifiziert
Kleinste Menge an Regeln und Konventionen,
die das Projekt zum Erfolg führt
Zahl der Persponen im Projekt und Risiko
sind Zielgrößen um "richtige" Methode aus der Familie zu finden
Genetischer Code der Crystal-Familie
- Das Model vom ökonimisch kooperativen
Spiel
- Ausgewählte Prioritäten: 1. (Projekt-)Sicherheit,
2. Effizient und Akzeptanz
- Ausgewählte Prinzipien
- Ausgewählte (Projekt-)Eigenschaften
- Beispieltechniken (optional)
- Methodenbeispiele
Feature Driven Development von
Jeff de Loca und Peter Coad
Features als Einheit der Planung und
Programmierung
Schwerpunkt: Festpreisprojekte
Fachliche Modellierung mit Modeling
in Color
Rollenmodell mit Chefmodellierer, Chefentwickler/-architekt,
Entwickler
Zeitliche Abläufe
- Entwickle Gesamtmodell
- Erstelle eine Feature-Liste
- Plane je Feature
- Entwurf je Feature
- Konstruktion je Feature
Insgesamt max. 6 Monate je Projekt,
Planung dann 2-3 Wochen, je Feature max. 2 Wochen
Wasserfall vs. "Feature-Wirbel"
auf die Seite gelegt: Wasserfall je
Feature
bei späteren Features kann auf Erfahrungen
der vorherigen aufgebaut werden
Es folgen Überlegungen, welche Methode
für wen am besten geeignet sein könnte...
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Scrum
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XP
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Crystal
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FDD
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| Möglichst
schnelles ROI
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***
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| Effektivität/Geschwindigkeit
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**
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***
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**
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| Tranzparenz
Projektfortschritt
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***
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***
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***
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***
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| Planbarkeit/Planerstellung
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**
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**
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*(**)
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| Flexibilität
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***
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***
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*
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| Qualtität/Wartbarkeit
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***
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| Gute
Startposition Folgeprojekt
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nur bei Teamkontinuität
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| Voraussetzungen
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Scrum
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XP
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Crystal
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FDD
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| Selbstgesteuerte
Teams
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**
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| Großes
Projekt
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**
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*
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| Festpreiskonstellation
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*
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*
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| Spezialisierung
der Teammitglieder
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*
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**
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| Erfahrungen
softwaretechnisch gering
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???
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| Kleines
Projekt
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***
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*(*)
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| Produktentwicklung
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| Erfahrungen
der Entwickler methodisch gering
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**
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| Zugriff
auf Fachexperten schwierig
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Finger wund schon nach dem ersten Vortrag...

Update
Mit etwas Abstand wird die Sache klarer.
In diesem Fall bedeutet das: Das war für mich der beste Vortrag des Agile
Day: toller Überblick, informativ und inspirierend.