Seit wenigen Monaten verlegen sich Angreifer offenbar zunehmend darauf, OneNote-Dateien (Dateiendung .one) als Vehikel für E-Mail basierte Angriffe zu nutzen. Das bietet sich an, weil OneNote zwar keine Makros unterstützt, aber man weitere Dokumente in die Datei einhängen kann.
Diese Dateien können dann wiederum ausführbar und somit Malware sein oder den Download von Malware besorgen. Im berichteten Fall handelte es sich um VB-Skripte, die als Dropper agierten. Damit der Anwender nicht merkt, dass er eine Datei ausführt, wird ein Frame über die Anhänge gelegt und der Nutzer wird mit einer großen Schaltfläche aufgefordert, mit einem Doppelklick auf die Inhalte der Notizseite zuzugreifen. Tut er das, hat er damit unwissentlich den Anhang geklickt und ihn ausgeführt. Es erscheint zwar noch eine Sicherheitsfrage, aber erfahrungsgemäß werden Warnhinweise nach dem Prinzip "Was du hier tust, könnte gefährlich sein" oft einfach ungelesen/unverstanden weg geklickt.