Natürlich spielte auch das Thema ChatGPT eine große Rolle beim sechsten assono KI-Forum und wurde von einigen Teilnehmenden bereits in den Pausen diskutiert. In der letzten Präsentation des Tages ordnete Thomas Bahn ChatGPT und das Thema “Generative Sprachmodelle” im Allgemeinen ein. Er zeigte beeindruckende Beispiele, in denen ChatGPT Texte für den Kundenservice schreibt, Tabellen in Textform bringt oder sogar Programmieraufgaben löst.
Trotz all der Stärken hat ChatGPT deutliche Schwächen, wenn es um den Einsatz von Chatbots im Unternehmenskontext geht. Zum Beispiel fehlt die Kontrolle über die Informationen, die ChatGPT herausgibt. Es kann zu sogenannten Halluzinationen kommen, was bedeutet, dass sich ChatGPT Fakten ausdenkt. Zudem kann ChatGPT nicht datenschutzkonform Daten in internen IT-Systemen abfragen bzw. ändern oder Prozesse automatisieren.
Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich durch ChatGPT effektiv beim Erstellen von Unternehmens-Chatbots unterstützen zu lassen. Isabelle Wieser zeigte eine Demo vom Chatbot-Dashboard mit ChatGPT-Integration, in dem Trainingsdaten automatisch erstellt und Antworttexte erzeugt und bearbeitet werden können.
Weitere Informationen dazu, warum ChatGPT keinen Unternehmens-Chatbot ersetzen kann und wie ChatGPT & Co. trotzdem nutzenbringend und effizienzsteigernd in Unternehmen eingesetzt werden können, finden Sie in unserem Podcast.