IBM Watson nutzt eine neue Generation selbstlernender KI-Technologien. Das IBM KI-System Watson ist dabei kein Großrechner und auch kein monolithisches „KI-Großhirn“, sondern vielmehr eine modular aufgebaute Plattform mit vielfältigen, KI-basierten IT-Diensten, die mit spezifischen APIs (Application Programming Interfaces) arbeiten. Diese IT-Dienste werden Organisationen, Unternehmen und einzelnen Anwendern zur Verfügung gestellt, damit diese ihre individuellen Anwendungen bauen können. Dabei geht es darum, spezifische Aufgabenstellungen und Probleme mit Sprach-, Bild- und Textanalysen oder Übersetzungsleistungen und Konversationshilfen zu lösen. Diese vielfältigen IT-Dienste basieren auf Algorithmen, die kognitiv – also im weitesten Sinne „lernfähig“ – sind. Sie müssen im Kontext ihres Einsatzes individuell trainiert werden, um ihre spezifischen Aufgaben erledigen zu können.
Watson ist folglich ein KI-basierter Werkzeugkasten, der aus unterschiedlichen kognitiven Software-Komponenten besteht, die IBM grundsätzlich über die Cloud zur Verfügung stellt. Eine besondere Ausprägung von Watson, der Watson Explorer, kann dabei auch auf Kundeninfrastrukturen („on premise“) implementiert und genutzt werden.