Wie URL-Spoofing genauer funktioniert erklärt dieser Artikel ganz gut, wie ich finde.
In kurz geht das darum, dass ein Nutzer einen Link anklickt, der durch die Ausnutzung von Homographen so aussieht, als würde der Nutzer von einer Domain ein Zip-Archiv herunterladen. Tatsächlich wird er jedoch auf eine Domain geleitet, die so heißt, wie der vermeintliche Download. Das kann z.B. genutzt werden, um eine Authentifizierung zu verlangen oder einen tatsächlich schädlichen Download unterzujubeln.
Hier ist wieder einmal wichtig, Anwendern beizubringen, dass sie sich vor dem Klick auf einen Link genau ansehen, was das Ziel des Links tatsächlich ist.
Die Punycode-Darstellung die auch von manchen Browsern vorgenommen wird, könnte ebenfalls helfen, wenn man die Adresszeile auch nach dem Klick noch im Auge hat. Der folgende Screenshot zeigt, wie die URL auch in der Browser-Adresszeile bei einigen Browsern aussehen würde.
Auch treten einige Browser an dieser Stelle erst einmal auf die Bremse und fragen nach, ob der Nutzer jetzt wirklich vorhatte, sich auf diesem Host anzumelden. Auch das könnte Anwender alarmieren und aufhalten. Aber der geneigte Leser weiß sicher auch, dass es Anwender gibt, die einfach jeden Klick tun, um an "ihr" Dokument zu kommen. Allerdings würde diese Meldung auch nur auftreten, wenn tatsächlich keine Authentifizierung erforderlich ist, was wiederum von jedem Angreifer implementiert würde.