Zweistufige CA-Infrastruktur: CA-Root-Zertifikat für Browser importieren - Teil 2: Firefox

von Thomas, assono GmbH, Standort Kiel, 30.07.2020

Momentan kennen die Browser unsere neuen, selbst erstellen Zertifikate (Root-CA, Intermediate-CA und Server-Zertifikat) noch nicht und vertrauen ihnen also auch nicht. Deshalb muss man das neue CA-Root-Zertifikat an die für den jeweiligen Browser richtigen Stelle importieren. Die anderen Zertifikate werden dann anhand des Wurzelzertifikats geprüft.

Beim ersten Teil dieser Folge haben wir das Zertifikat in Windows importiert und es so mittelbar Internet Explorer, Edge und Chrome zur Verfügung gestellt. Heute geht es um Mozilla Firefox, der seinen eigenen Zertifikatsspeicher verwaltet.

Firefox starten, dann die Einstellungen des Browsers öffnen:

Oben links nach „Zertifikate“ suchen und mit „Zertifikate anzeigen…“ die Zertifikatverwaltung öffnen.
Oben links nach „Zertifikate“ suchen und mit „Zertifikate anzeigen…“ die Zertifikatverwaltung öffnen.
Importieren… klicken und Zertifikatsdatei (assono-cert.pem) auswählen.
Importieren… klicken und Zertifikatsdatei (assono-cert.pem) auswählen.
Häkchen setzen und OK.
Häkchen setzen und OK.
Wenn man bis zum importierten Zertifikat runter scrollt, sollte es so aussehen.
Wenn man bis zum importierten Zertifikat runter scrollt, sollte es so aussehen.
Eine Seite vom Web-Server öffnen und neben der Adresszeile auf das Schloss klicken und die Verbindung sollte als sicher angezeigt werden.
Eine Seite vom Web-Server öffnen und neben der Adresszeile auf das Schloss klicken und die Verbindung sollte als sicher angezeigt werden.

Unter Windows haben wir jetzt alle "großen" Browser versorgt. Natürlich gibt es viele weitere, aber entweder verwenden diese ebenfalls den Windows-Zertifikatsspeicher oder das Vorgehen ist zumindest ähnlich.

Im dritten Teil dieser Folge wird es um macOS und damit Safari auf dem diesem Betriebssystem gehen.

Thomas Bahn

Thomas Bahn

Diplom-Mathematiker, IT-Spezialist & Speaker auf Fachkonferenzen

Thomas Bahn ist Mitgründer und Geschäftsführer der assono GmbH. Seit mehr als 20 Jahren berät er erfolgreich Unternehmen aus ganz Deutschland rund um das Thema Software und Digitalisierung. Insbesondere in den Bereichen HCL Notes und Domino (ehemals IBM) als auch bei aktuellen, unternehmensrelevanten KI-Themen wie Chatbots kennt er die neusten Entwicklungen und weiß, wie diese sich gewinnbringend für Unternehmen einsetzen lassen. Aufgrund seines Expertenwissens ist Thomas Bahn regelmäßiger Sprecher auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen.

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