Welche der drei Optionen man verwenden sollte, hängt davon ab, wofür man den Chatbot braucht. Daten bereits im Voraus bereitzustellen ist besonders einfach zu implementieren, und daher für kleine Chatbots, die schnell implementiert und günstig sein sollen, von Vorteil. Auch für die Übersichtlichkeit des Codes ist es von Vorteil. Aber gerade wenn man mit vielen verschiedenen Anfragen rechnen muss, ist es nicht performant, alle Anfragen vorbereitet zu haben. Diese Methode eignet sich also insbesondere für kleine und einfache Chatbots.
Wenn man die Daten erst im Nachhinein hinzufügt, dann kann man vermeiden, viele Anfragen im Voraus zu senden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Aufrufe auf die Programm-API sehr viel Rechenzeit kosten. Die Platzhalter und die leicht aufwendig werdenden Methoden zur Ersetzung beeinträchtigen die Lesbarkeit des Codes jedoch. Daher ist dies für große Projekte, die noch über lange Zeit gewartet und verbessert werden sollen, nicht zu empfehlen. Diese Methode eignet sich also insbesondere für kleine und mittlere Chatbots, die zur Bedienung von Programmen mit wenig Anfragen und großem Rechenaufwand verwendet werden.
Wenn man einen eigenen Dialog aufbaut, kann man am Ende immer den optimalen Chatbot bereitstellen, da sich in einem eigenen Dialog der Abfragezeitpunkt genau festlegen lässt, ohne das Performance und Codelesbarkeit leiden. Auch das leichte Implementieren globaler Features und die daraus resultierende Möglichkeit beliebiger Individualisierung sind nicht zu verachten. Diese umfassenden Vorteile sind jedoch gebunden daran, dass einmalig der große Aufwand betrieben wurde, ein eigenes Framework aufzubauen. Doch da assono bereits ein solches Framework aufgebaut hat, bleibt dieser Aufwand unseren Kunden erspart.